Holzkamp-Gesamtschule setzt Austausch zwischen Jung und Alt fort
Auch im Schuljahr 2025/2026 suchten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Holzkamp-Gesamtschule Witten im Rahmen eines besonderen Projekts erneut den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der Feierabendhäuser im Altenzentrum am Schwesternpark an der Pferdebachstraße.
Initiiert wurde das Projekt von Lehrerin und Projektleiterin Dana Vukman. Nachdem die vergangenen Begegnungen sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Seniorinnen und Senioren auf große Begeisterung gestoßen waren, stand schnell fest: Der „Austausch zwischen Jung und Alt“ geht in die nächste Runde.
Das erste Kennenlernen fand am Mittwoch, den 08.10.2025 im Altenzentrum statt. Beim gemeinsamen Frühstück am 19.02.2026 wurde das Projekt offiziell beendet. Insgesamt engagierten sich sieben Schülerinnen und zwei Schüler, die im zweiwöchigen Rhythmus zu sechs Treffen zusammenkamen. Jeweils zwei Jugendliche besuchten an einem Schultag die Feierabendhäuser. Es wurde gespielt, erzählt, gelacht – und vor allem zugehört.
Die Resonanz war erneut so positiv, dass im zweiten Halbjahr direkt eine neue Gruppe startete: 18 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 meldeten sich an. Aufgrund der großen Nachfrage fanden die Treffen nun sogar wöchentlich statt.
Manuela Söhnchen, Leiterin des sozialen Dienstes im Haus, die das Projekt begleitete und unterstützte, zeigte sich beeindruckt: „Alle Jugendlichen zeigten viel Empathie und begegneten den Bewohnerinnen und Bewohnern offen und herzlich.“ Sie hatte den Eindruck, dass „alle gemeinsam viel Freude an den Begegnungen hatten“.
Der Startschuss für die neue Gruppe fiel am Donnerstag, den 25.02.2026. Der Abschluss wird – wie bereits zuvor – bei einem gemeinsamen Frühstück am Donnerstag, den 18.06.2026 gefeiert.
Auch Einrichtungsleiter Andreas Vincke freute sich über die große Resonanz: „Es ist großartig, dass sich das Projekt an der Schule so schnell herumgesprochen hat und so viele weitere Jugendliche mitmachen wollten.“
Auf beiden Seiten war die Dankbarkeit deutlich spürbar. Viele Schülerinnen und Schüler berichteten, dass sie anfängliche Berührungsängste überwunden hätten. Sie waren überrascht, wie offen und herzlich sie empfangen wurden und wie bereichernd die Gespräche mit den älteren Menschen für sie waren. Auch die Seniorinnen und Senioren empfanden die Treffen als willkommene Abwechslung und persönliche Bereicherung.
Die Rückmeldungen der Jugendlichen fielen ausnahmslos positiv aus.
Jack (15) nahm zum zweiten Mal am Projekt teil und sagte zu „Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich habe mich die ganze Zeit mit einem Bewohner unterhalten“.
Julia (15) war besonders beeindruckt davon, dass „Ich mit den Seniorinnen und Senioren beim Kegeln mitmachen konnte. Außerdem hat mir das Musikkonzert sehr gut gefallen und ich habe auch eine CD Geschenk bekommen“.
Auch Jody (15), Sophie (15) und Mia (15) waren begeistert und fanden es total klasse, dass: „Wir so viele verschiedene Eindrücke in das Leben im Seniorenheim bekommen haben“:
Projektleiterin Dana Vukman zeigte sich stolz auf das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler: „Ich freue mich sehr über den großen Einsatz und die Begeisterung der Jugendlichen für dieses soziale Projekt“. Besonders erfreulich war für sie die hohe Beteiligung aus Jahrgang 9, die sogar die Einrichtung einer weiteren Gruppe ermöglichte. Seit dem letzten Durchgang wird sie dabei von ihrem Kollegen Michael Krichel unterstützt, der das Projekt ebenfalls mit viel Begeisterung begleitet. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Jugendlichen gut betreut werden und ihre eigenen Ideen einbringen können.
Auch Schulleiterin Frau Dr. Silke Baur-Pantoulier zeigte sich bewegt: „Bereits beim letzten Sommerprojekt war ich tief bewegt von dem Engagement unserer Schülerinnen und Schüler. Dass das Projekt jetzt mit so viel Begeisterung weitergeführt wird, erfüllt mich mit großem Stolz. Mein besonderer Dank gilt Frau Vukman, die die Jugendlichen mit viel Herzblut begleitet.“
Die Mitarbeitenden des Altenzentrums freuten sich ebenfalls über das große Interesse der jungen Generation.
Einrichtungsleiter Andreas Vincke, Sozialdienstleiterin Manuela Söhnchen, Schulleiterin Dr. Baur-Pantoulier und Projektleiterin Dana Vukman waren sich einig: Dieses Projekt soll noch lange weitergeführt werden.